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		<title>NAK Berlin-Brandenburg: Nachrichten</title>
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			<title>NAK Berlin-Brandenburg: Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 14 May 2013 17:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Einen Moment Pause auf dem gemeinsamen Weg</title>
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			<description>Auch Vorsteher brauchen Zeit für sich. Und so trafen sie sich, am Sonntag, den 5. Mai 2013, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auch Vorsteher brauchen Zeit für sich. Und so trafen sie sich, am Sonntag, den 5. Mai 2013, die aktiven und ehemaligen Gemeindevorsteher des Ältestenbezirks Cottbus in Forst/Lausitz. Gemeinsam erlebten sie zunächst den Gottesdienst, den Bezirksvorsteher Henry Pflanz mit der ansässigen Gemeinde feierte. “Hast Du mich lieb?” Die Frage, gleich dreimal vom Sohn Gottes an Apostel Petrus gerichtet, gelte auch heute noch. Jede Begegnung mit Christus solle Buße und Veränderung bewirken.</p>
<p class="bodytext">Das anschließende Essen im geräumigen Untergeschoss der Kirche bot zugleich die Möglichkeit, sich einmal außerhalb der dienstlichen Versammlungen auszutauschen. “Man empfindet, dass man nicht vergessen ist” äußerte sich ein Evangelist im Ruhestand, „In Erinnerung bleiben wird die entspannte und freundliche Atmosphäre“, ein anderer Teilnehmer. Worte, die nachklingen... Das Gruppenfoto am Nachmittag bot dann auch Gelegenheit, mal wieder richtig eng zusammen zu rücken. Selbst in die Knie zu gehen, wurde “gelitten”, schließlich sollten alle auf das Foto passen. </p>
<p class="align-right"><em>TH</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Bezirk Cottbus</category>
			<category>Gemeinde Forst</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 17:08:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bezirksvorsteher Thomas Härm bereist Tadschikistan </title>
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			<description>Von Mittwoch, 17. April bis Montag, 22. April 2013 war Bezirksältester Thomas Härm in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Von Mittwoch, 17. April bis Montag, 22. April 2013 war Bezirksältester Thomas Härm in Tadschikistan. Neben dem deutschen Kirchenbezirk Eberswalde betreut er in den ehemaligen Staaten der GUS vor allem die Länder Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Er berichtet von seiner letzten Reise, Auszüge haben wir für Sie zusammengefasst.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>17.04.13</strong><br />Ich fliege wie immer über Istanbul. Die Flüge verlaufen normal, die Maschine nach Duschanbe ist sehr voll und unterwegs gibt es noch einen riesen Schreck. Die meisten schlafen, als nach 3 Stunden plötzlich das Flugzeug blitzartig nach unten fällt. Alle kreischen und die Maschine windet sich und trudelt ein wenig, aber dann ist alles wieder gut und stabilisiert sich. In der Ansage zu den Turbulenzen versucht der Pilot zu erklären, was passiert war, aber so richtig überzeugend klingt das nicht. Wichtig für mich ist – Danke, himmlischer Vater, für den Engelschutz. </p>
<p class="bodytext"><strong>18.04.13 </strong><br />Ich lande um 4:10 Uhr in Duschanbe - ehe ich meinen Koffer habe, ist es dann mittlerweile 5:30 Uhr und ich werde von unserem Evangelisten Kretov herzlich begrüßt. Im reservierten Hotel ist zu unserer Überraschung kein Zimmer frei. Ich versuche es mit allen Mitteln, aber wir bekommen kein Zimmer. Also fahren wir&nbsp; in ein anderes Hotel und dort ist auch ein Zimmer frei und ich kann mich erst einmal ein wenig „ausstrecken“. Nach ein paar Stunden Schlaf und einem kleinen Mittagsimbiss fliegen wir gemeinsam mit unserer Dolmetscherin Ljuba nach Chudschand. Dieses Mal fliegen wir mit Somon-Air in einer Boing und es ist deutlich komfortabler und sogar noch preiswerter als mit der alten russischen AN24. Die Tickets hat unser Evangelist per Internet und Kreditkarte gebucht.</p>
<p class="bodytext">Nach 45 Minuten Flug empfangen uns unser Priester Suworow und Abdushalilow. Wir checken im Hotel ein und treffen uns dann noch im Haus unseres Priesters Abdushalilow zu einem Abendessen. Die Kinder erwarten uns freudig und wir erzählen die neuesten Neuigkeiten, die Zeit vergeht wie im Fluge und wir begeben uns zur Nachtruhe. </p>
<p class="bodytext"><strong>19.04.13 </strong><br />Heut feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst in den Räumlichkeiten des Invalidenvereins. Priester Abdushalilow hat dort eine Zwischenwand errichtet und einen Altar gebaut und ich muss sagen: das ist wirklich sehr schön geworden. Es sind schon viele Leute dort und es werden immer mehr. Selbst der letzte Stuhl wird noch besetzt und dann kommt während des Eingangsliedes noch ein Gast und so muss unser Diakon stehen. 45 Personen sind anwesend – davon 29 Gäste. Einige Geschwister, die lange nicht im Gottesdienst waren, sind auch gekommen. Heute hat der Gottesdienst noch ein besonderes Gepräge. Unser Diakon Belitschenko und seine Frau dürfen das Fest der Silberhochzeit feiern. Als ich mich mit diesem Tag beschäftigte fiel mein Blick auf Psalm 34,9 und 10: „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.“ Ich verwende dieses Wort für den Gottesdienst. Immer wieder können wir sehen, wie groß, allmächtig, wunderbar und freundlich unser Gott ist – wenn wir die Augen nicht verschließen. Aber wir wollen beim „Sehen“ nicht stehenbleiben, sondern schmecken, fühlen, spüren – ja in uns aufnehmen, was der Herr an Großartigem bereitet. Dann spende ich den Segen zur Silberhochzeit und anschließend klatscht die ganze Gemeinde spontan. Nach dem Gottesdienst nutze ich die Zeit noch für ein Informationsgespräch über unseren Glauben. Ich erkläre auch unser Verständnis zum Heiligen Abendmahl und zum Ablauf. </p>
<p class="bodytext">Nach dem Gottesdienst beantworte ich noch Fragen. Dann gibt es für die Mitglieder des Invalidenvereins Mittagstisch, den NAK karitativ monatlich fördert. Wenn man diese armen Menschen sieht, wie sie mit aufgerissenen Augen dieses warme Essen erhalten, dann wird man ganz still und dankbar und schämt sich auch für den Wohlstand, indem wir leben. Für viele ist es seit langem die erste warme Mahlzeit. Ich spreche noch kurz mit dem Leiter des Invalidenvereins und bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit. </p>
<p class="bodytext">Um 15 Uhr ist Ämterstunde in der Wohnung von Priester Suworow. Wir sind insgesamt fünf Amtsträger mit mir. Ich verwende die Gedanken unseres Bezirksapostels aus Apostelgeschichte 1, aus 8 zu unserem Zeugenstand. Anschließend spreche ich noch allein mit unserem Priester Abdushalilow über den derzeitigen Stand in seiner Familie und die Zukunft. Drei Kinder, Schulgeld, Kindergarten etc. seien nicht einfach zu finanzieren. Oft erhalte man keinen Lohn, sondern nur Essen für den Tag. So lässt sich eine Familie natürlich sehr schwer ernähren. Wir machen noch einen Abschiedsbesuch im Hause Abdushalilow und dann geht es zum Flughafen. Der Flug verspätet sich um eine Stunde. Ich nutze noch die Gelegenheit einem Italiener diese Auskunft auf Englisch zu vermitteln und erzähle ihm, weshalb ich in Chudschand war. Er kennt die Neuapostolische Kirche nicht, so gebe ich ihm einige Informationen mit. Nach nur 35 Minuten Flug kommen wir wieder in Duschanbe an. </p>
<p class="bodytext"><strong>20.04.13</strong><br />Heute wollen wir zuerst nach Wachdat ins Altersheim fahren. Das Heim wird gerade aufgelöst und alle werden auf andere Heime verteilt. Einige sollen nach Batosch kommen, dort wollen wir dann anschließend hinfahren und noch unseren ehemaligen Diakon Viktor Samula in Tursunsade besuchen. Um 10 Uhr ist unser Evangelist am Hotel, aber als wir es wieder verlassen ist die Straße gesperrt. Wir sehen, wie jede Menge Schüler und Jugendliche auf der Straße rennen und erfahren, dass heute ein Marathonlauf stattfindet. Das wusste niemand und nun kommen wir nicht aus dem Hotel. Also erledigen wir erst die finanziellen Dinge. Für unser NAK karitativ Projekt in Tschkalowsk ist noch der Kauf einer Klimaanlage und eines Notstromaggregates genehmigt. Nachdem wir das Hotel verlassen können, ändern wir den Plan und fahren nach Batosch. Während wir auf unsere Dolmetscherin warten, frage ich unseren Evangelisten, wie er sein Leben hier fände. Er öffnet sich und berichtet, dass es eigentlich sehr gut ist, sie aber jetzt öfter die Gedanken haben, wo sie die Kinder zur Schule schicken. Es gäbe nur noch wenige russische Schulen und diese seien überfüllt. So hätten sie schon darüber nachgedacht, dass seine Frau mit den Kindern nach Russland ginge und er hier bleibe. Dort könnten sie in eine russische Schule gehen und vernünftig Lernen. Die Gegebenheiten dazu sind wohl in Tadschikistan mehr als fraglich. Ich bin sehr überrascht und versuche ihm natürlich klar zu machen, dass das auch mit vielen Entbehrungen verbunden ist. Unsere Dolmetscherin kommt mit dem Taxi zu einem vereinbarten Treffpunkt und berichtet aufgeregt, wie der Taxifahrer über Bürgersteige und Grünflächen gefahren sei, damit er durchkommt. Nun machen wir uns gemeinsam auf den Weg. Kurz hinter der Stadtgrenze ist eine Baustelle und die ganze Straße wurde entfernt, so dass nur noch eine Geröllpiste mit riesigen Löchern übrig geblieben ist. Zu meiner Überraschung erzählt unser Evangelist, dass das bis Tursunsade so geht, 60 Kilometer hin und zurück. Na das kann ja etwas werden! </p>
<p class="bodytext">Nach einem wirklich anstrengenden „Ritt“ kommen wir in Tursunsade an und machen einen Besuch bei Familie Samula. Nach einem langen Gespräch fahren wir nach Batosch ins Altenheim. Dieses Heim liegt an einem kleinen Fluss mitten im Grünen. Alles ist sehr sauber und ordentlich. Gegenüber dem Heim in Wachdat ist es ein Paradies! Wir erhalten Einlass und suchen sogleich die Administration auf und erklären, weshalb wir hier sind. Man hilft uns sehr freundlich alle Geschwister aus Wachdat zusammenzurufen und wir versammeln uns in einem Zimmer. Es sind bereits 6 Geschwister und 2 Gäste dort, einige sind in ein Heim im Süden des Landes gekommen und nur eine Schwester ist noch in Wachdat. Nun wissen wir auch, warum wir morgens nicht nach Wachdat fahren sollten. Die eine Schwester können wir morgen nach dem Gottesdienst noch besuchen. </p>
<p class="bodytext">Die Wiedersehensfreude mit den Geschwistern ist unbeschreiblich. Tränen fließen, Hände werden geschüttelt und man umarmt sich. Sie wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Ob wir sie wohl finden würden? Oder möglicherweise vergessen? Es berührt mich sehr, mit welcher Freude und Bewegung die Geschwister uns in Empfang nehmen. Solche Augenblicke sind aller Mühe wert! Wir beten miteinander um ein gutes Einleben und die Versorgung an Leib, Seele und Geist. Leider ist die Direktorin nicht anwesend, wir wollten besprechen wann wir Gottesdienst feiern können. Wir erhalten aber eine Telefonnummer und unser Evangelist kann am Montag Kontakt aufnehmen und die ersten Schritte besprechen. Dann besuchen wir noch eine Schwester, die in Isolation untergebracht ist. Sie erkennt niemanden und ist sehr verstört. Als sie uns sieht fängt sie vor Freude an zu weinen und ruft uns beim Namen. Die Krankenschwestern sind sehr verwundert über die Änderung ihres Zustandes. Wir sprechen kurz miteinander und versprechen wiederzukommen. Dann machen wir uns auf den Rückweg. Die Straße ist nicht besser geworden, aber wir ermuntern uns gegenseitig durchzuhalten und so erreichen wir am Abend dankbar Duschanbe. </p>
<p class="bodytext"><strong>21.04.13 </strong><br />Heute haben sich 23 Geschwister und drei Gäste zum Gottesdienst in Duschanbe versammelt. Einige Geschwister aus Tursunsade sind auch gekommen. Ein besonderer Höhepunkt ist die Taufe der kleinen Valeria Kretov. Die anderen Kinder setzen wir auf die erste Reihe, damit sie auch alles gut mitbekommen können. Sie sind sehr aufmerksam und ich verwende viele Beispiele, die sie gut verstehen. Als Wort dient zunächst Apostelgeschichte 7, 60 – der Ausruf des Stephanus vor seinem Tod. Wir wollen auch unerschrocken unseres Glaubens leben, trotz Anfechtung, Verfolgung und Spott und ebenso vergebungsbereit sein wie Stephanus. Dazu muss uns die Kraft des Heiligen Geistes erfüllen und wir von unserem Glauben durchdrungen und erfüllt sein. Dann können wir im Gottesdienst einen offenen Himmel erleben und Gott und Jesus Christus ganz nahe sein. Stephanus war ja einer der ersten Diakone und so greife ich das Thema gleich auf und spreche im Gottesdienst auch unsere jungen Brüder auf die Mitarbeit an, denn unser Evangelist ist zurzeit ganz allein. Seine Brüder Artjom und Simijon sind nach Russland gefahren, um Arbeit zu suchen. </p>
<p class="bodytext">Dann wende ich mich an die Tauf-Eltern. Sie haben ja schon Erfahrungen, denn es ist das dritte Kind. Ich beziehe auch die anderen beiden Kinder mit ein. Sie sind sehr aufmerksam und artig. Der Täufling schläft und erschrickt nur wenig als ich ihn taufe. Es ist große Freude in der Gemeinde über das Kindchen. Nach dem Gottesdienst lade ich die Jugend noch zu einer Jugendstunde am Abend ein. Einen der jungen Brüder spreche ich an, ob er uns zum Gottesdienst nach Wachdat begleitet. Er sagt zu und so machen wir uns mit Orgelspielerin und Dolmetscherin auf den Weg. Unterwegs gibt es noch einen kleinen Mittagsimbiss. In Wachdat sind wir die ersten. Es ist noch alles verschlossen. Es kommen auch wenig Geschwister, aber dann sind wir doch noch 11 Geschwister und ein Gast. Ich diene noch einmal mit dem Wort aus Psalm 34, was ich schon in Tschkalowsk verwendet habe.</p>
<p class="bodytext">Auf der Rückfahrt rede ich mit unserem Bruder, der uns begleitet hat über das Diakonenamt. Er ist aufmerksam und antwortet sehr aufgeschlossen. Er will sich damit auseinandersetzen und sich auch gern miteinbringen. Probleme mit seiner Umgebung bezüglich seines Glaubens sieht er nicht – er wirkt darin sehr souverän. Er berichtet auch, dass er zu einer Schulung für Plastikfenster in Moskau war, sich dort mit Awas (unserem ehemaligen Priester) verabredet hat und sie gemeinsam den Gottesdienst dort besuchten. Das bestärkt mich darin, dass er der richtige Mann ist – ein anderer hätte möglicherweise diese Mühe nicht auf sich genommen und in Moskau die Kirche besucht. </p>
<p class="bodytext">In Duschanbe zurück treffen wir uns zur Jugendstunde bei mir vor dem Hotel. Das Wetter ist so schön, dass wir draußen im Garten zusammensitzen. Bei Pizza und Getränken sprechen wir über das Thema „Glauben lieben, leben, teilen“ sprechen. Auch hier in Tadschikistan ist ein Rückgang der Gottesdienstbesucher zu verzeichnen und wir überlegen gemeinsam, wie wir das aufhalten können. Viele Ideen werden geäußert und alles mündet dann in ein konkretes Projekt. Wir möchten gern Ende August mit der Jugend zu einem tadschikischen Jugendtreffen zusammenkommen. Jeder lädt einige Freunde ein und wir fahren gemeinsam nach Tschkalowsk an den Kairakkumstausee. Dort können wir auch unsere einzige Jugendliche Mascha mit einbeziehen. Die Jugend will sich auf Theaterstücke und Lieder vorbereiten, die wir dann der Gemeinde und den Gästen im Invalidenheim vortragen. Dann will die Jugend bei der Taschkalowsker Tafel mithelfen und bedienen sowie das Gebäude putzen. Es soll auch geistliche Themen in der Art eines Workshops geben. </p>
<p class="bodytext">Wir gehen glücklich auseinander und ich bin dankbar, dass es hier doch eine schöne Jugendgruppe gibt. Es waren heute ohne mich und Dolmetscher 7 Jugendliche und es fehlten noch einige. Dann packe ich meine Koffer und versuche noch ein wenig zu schlafen. Gegen 3:45 Uhr holt mich unser Evangelist ab und bringt mich zum Flughafen. </p>
<p class="bodytext"><strong>22.04.13 </strong><br />Die Rückreise verläuft planmäßig. Auf dem Flughafen in Duschanbe wird immer noch gebaut. Deshalb gibt es nur manuelle Bordkarten und das Ticket nach Berlin bekomme ich am Transitschalter in Istanbul. 1,5 Stunden stehen wir dann in einer Schlange um durch Zoll und Passkontrolle zu kommen. Wieder geht eine segensreiche Reise mit viel Inhalt zu Ende. Wieder konnte ich die Hilfe Gottes erleben. Trotz mancher Schwierigkeiten - auch in diesem Land - trägt uns die Überzeugung: „Gott ist mit uns!“ </p>
<p class="bodytext">Die Gemeinden in Tadschikistan existieren seit ca. 1992. Fast 100 Glaubensgeschwister nehmen zum Teil bis zu 60 Kilometer weite Wege auf sich, um in den Gottesdienst zu gehen. Ein Gemeindeevangelist, drei Priester und zwei Diakone betreuen die Gemeinden vor Ort. Etwa zweimal im Jahr reist Bezirksälteste Härm in das von ihm betreute Gebiet. Weitere Brüder unterstützen ihn bei dieser Aufgabe.</p>
<p class="align-right"><em>TH/jel</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Auslandsgemeinden</category>
			<category>Gebietskirche</category>
			<category>Gottesdienst</category>
			<category>Reisebericht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 16:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulchorplan: Update!</title>
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			<description>Ein Hinweis für alle Mitglieder des Berliner Schulchores: Der neue Proben- und Aufführungsplan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ein Hinweis für alle Mitglieder des Berliner Schulchores: Der neue Proben- und Aufführungsplan steht ab sofort zum Download bereit. - Stand 06.05.2013</p>]]></content:encoded>
			<category>Gebietskirche</category>
			<category>Musik</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 10:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abschied und Willkommen: Vorsteherwechsel in Berlin-Zehlendorf</title>
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			<description>Am 31. März 2013 feierte Bezirksapostel Wolfgang Nadolny gemeinsam mit fast 250 Teilnehmern in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Am 31. März 2013 feierte Bezirksapostel Wolfgang Nadolny gemeinsam mit fast 250 Teilnehmern in Berlin-Zehlendorf den Ostergottesdienst. In diesem Rahmen verabschiedete den bisherigen Gemeindevorsteher Wolfgang Schwandt, der nach fast siebenjähriger Amtszeit aus beruflichen Gründen Berlin verlässt, und beauftragte Priester Rainer Villbrandt mit der Gemeindeleitung.</strong></p>
<p class="bodytext">Bezirksapostel Nadolny dankte Hirte Schwandt für seine liebevolle Arbeit, auch für seine Offenheit im persönlichen Austausch: &quot;Nach unseren Gesprächen haben sich für mich manchmal neue Perspektiven ergeben, die ich vorher so nicht gesehen hatte.&quot; Auch bei der Ehefrau und der Familie des scheidenden Vorstehers bedankte er sich für die Unterstützung.</p>
<p class="bodytext">&quot;Sie haben in Hirte Schwandt ein gutes Vorbild&quot;, wandte sich Bezirksapostel Nadolny anschließend an Priester Villbrandt. Er wünschte ihm für seine Aufgaben als Gemeindeleiter Gottes Segen und die Weisheit, auf göttliche Hinweise zu achten. &quot;Darauf warte ich immer – und manchmal lange&quot;, so der Bezirksapostel. &quot;Aber wenn ich dann einen Hinweis bekomme, weiß ich, was zu tun ist.&quot;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Schwandt (55) war 2006 als neuer Vorsteher der zusammengelegten Berliner Gemeinden Lankwitz und Zehlendorf eingesetzt worden. Nun kehrt er mit seiner Familie zurück nach Niedersachsen, wo er schon vor seinem Umzug nach Berlin als Schadengutachter tätig war. Rainer Villbrandt wurde 2011 als Priester für die Gemeinde Zehlendorf ordiniert. Zuvor war er unter anderem in der Gemeinde Berlin-Schöneberg tätig. Rainer Villbrandt ist 52 Jahre alt, lebt mit seiner Familie in Berlin und ist von Beruf Arzt.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Berlin-Zehlendorf in der Leo-Baeck-Straße 5 zählt rund 530 Mitglieder. Sie feiert im Oktober dieses Jahres ihr 90-jähriges Bestehen. </p>
<p class="align-right"><em>JZ</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Bezirk Berlin-Südwest</category>
			<category>Gemeinde Berlin-Zehlendorf</category>
			<category>Gottesdienst</category>
			<category>Gemeinde</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 22:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grundsteinlegung in Brieselang</title>
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			<description>Am 3. Mai 2013 wurde in Brieselang der Grundstein für den Neubau des Gemeindehauses gelegt. Bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Am 3. Mai 2013 wurde in Brieselang der Grundstein für den Neubau des Gemeindehauses gelegt. Bei bestem Wetter waren, neben Bürgermeister Garn, Apostel Hans-Jürgen Berndt als Vertreter der Kirchenleitung und den Bauleuten, mehr als 100 Gäste gekommen, um diesem historischen Ereignis beizuwohnen.</strong> </p>
<p class="bodytext">Es ist Freitag, vom strahlend blauen Himmel scheint die Sonne auf die am Vortag gegossene Grundplatte in der Karl-Marx-Straße. Ein Quartett Blechbläser und der Chor der Kirchengemeinde sind gekommen, das lange herbei gesehnte Ereignis musikalisch zu umrahmen.</p>
<p class="bodytext">Er freue sich, „dass wir hier zusammen sein können“, begrüßt Apostel Hans-Jürgen Berndt in Vertretung des Gebietskirchenleiters und Bezirksapostels Wolfgang Nadolny die über 100 Versammelten. Bei einem Gotteshaus gehe es weniger um das Gebäude, erklärt er. Bereits Jakob habe nach 1. Mose 28 einen Stein zu einem Mal, „zu einem Gotteshaus errichtet.“ Wo sich gläubige Menschen versammelten, sei Gott, sein Wort hör- und fühlbar.</p>
<p class="bodytext">Auch der Bürgermeister der Stadt Brieselang ist zu Gast. Es sei schon ungewöhnlich, dass in heutiger Zeit überhaupt eine Kirche gebaut werde. Dass aber in seinem Bereich gleich zwei im Bau seien, freue ihn besonders, sagt er mit Blick auf die Autobahnkirche in Zeestow. Es sei wichtig, dass die äußeren christlichen Symbole und damit die christlichen Werte mehr Platz in der Öffentlichkeit bekämen. Und so ruft er die Gemeindemitglieder auf: „Gehen sie mehr in die Öffentlichkeit hinaus.“ Bereits jetzt freue er sich auf die Eröffnung des Gotteshauses, schließlich werde nach diesem langen Winter der nächste ausfallen und man könne durchbauen, fügt er schmunzelnd hinzu.</p>
<p class="bodytext">Man habe an dieser Stelle nicht nur guten Baugrund, sondern auch einen guten Grund zum Bauen, erklärt die Architektin Karin Reimann. Auf 200 Quadratmeter Grundfläche fänden 90 Gottesdienstbesucher Platz. Das Gebäude mit seinen großen Fensterflächen und seiner hellen Fassade, dazu ein Grundstück ohne Zaun mit einer Sitzgruppe, würde allen Menschen offen stehen. Die Kirche sei im doppelten Sinne barrierefrei angelegt, „nicht nur für die Gemeinde“.</p>
<p class="bodytext">Danach legt Bauleiter Walter Feuereisen „Dinge dieser Zeit“ in ein Kupferrohr: Eine aktuelle Zeitung, eine Kirchenzeitschrift, Kurzchronik und ein paar Euro. Er lasse es sich nicht nehmen, die Zeitkapsel selbst einzumauern, erklärt Apostel Berndt, „das ist schließlich mein erlernter Beruf“. Er zitiert einen Spruch aus dem Berliner Rathaus: „Das Geld, in Schulen angelegt, die allerhöchsten Zinsen trägt“. Ein Gotteshaus sei eine Schule des Glaubens und so auch das Geld gut angelegt. „Ich wünsche, dass ihr immer glücklich sein könnt in diesem Haus“, gibt er der Gemeinde mit auf den Weg.</p>
<p class="bodytext">Vor zwei Jahren hatte Bezirksapostel Wolfgang Nadolny zu Spenden für den Kirchenneubau aufgerufen. Bereits nach einem knappen Jahr stand das Geld zur Verfügung, so dass mit der Planung begonnen werden konnte. Das Richtfest soll im August stattfinden.</p>
<p class="align-right"><em>jel</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Bezirk Berlin-Nordwest</category>
			<category>Gemeinde Brieselang</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 17:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seminar in Russland und Kirgisistan</title>
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			<description>Am dritten Märzwochenende 2013 fand das jährliche Auftaktseminar für die Amtsträger in Russland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am dritten Märzwochenende 2013 fand das jährliche Auftaktseminar für die Amtsträger in Russland statt. Drei Wochen später leitete Bezirksapostel Wolfgang Nadolny dieses Seminar in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Hierzu waren die Seelsorger aus den zentral- bzw. mittelasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan eingeladen.</p>
<p class="bodytext">Der Bezirksapostel begrüßte sie in seinen einleitenden geistlichen Gedanken mit dem Bibelwort &quot;Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.&quot; (Dan 6,24). Daran angelehnt stellte er das Seminar unter das Motto &quot; Denn er hat seinem Gott vertraut!&quot;</p>
<p class="bodytext">Priester Dr. Reinhard Kiefer stellte den Amtsträgern den Katechismus der Neuapostolischen Kirche vor. Anschließend suchten die Teilnehmer in einer Gruppenarbeit selbst Themen im Katechismus und setzten sich mit diesen inhaltlich auseinander.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des Gottesdienstes in Bischkek am Sonntag, 7. April, ordinierte der Bezirksapostel einen Bezirksältesten für Kasachstan, einen Gemeindeevangelisten und zwei Priester für verschiedene Gemeinden in Turkmenistan und Usbekistan.</p>
<p class="align-right"><em>TP/jel</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Auslandsgemeinden</category>
			<category>kurznotiert</category>
			<category>Reisebericht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 18:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinde Zepernick auf dem Rathausfest</title>
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			<description>Am Samstag, 13. April 2013, war die Gemeinde Zepernick mit einem Stand auf dem Zepernicker...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Samstag, 13. April 2013, war die Gemeinde Zepernick mit einem Stand auf dem Zepernicker Rathausfestes vertreten. Das Angebot reichte von “Tierschau“, Vorführungen der freiwilligen Feuerwehr bis zum Verkauf von Zuckerwatte und war besonders auf Kinder ausgerichtet. </p>
<p class="bodytext">Die Kinder der Gemeinde Zepernick hatten zuvor den Schriftzug „Neuapostolischen Kirche“ in einzelnen Buchstaben gemalt und brachten ihn laminiert und aufgeleint zwischen zwei Standschirmen an. Angeboten wurde „Korbflechten“ unter professioneller Anleitung, auch Engelsfiguren konnten aus einfachen Materialien gebastelt werden. Interessierte Besucher informierten sich mit Schriften und Flyern über die Kirche. Auch Rainer Fornell, Bürgermeister der Stadt,machte bei einem kurzen Gespräch am Stand Rast.</p>
<p class="bodytext">Eine Woche später stellte sich die Gemeinde musikalisch vor. Im Kirchengebäude fand ein Konzert der unterschiedlichen Chöre und der Instrumentalgruppe der Gemeinde statt.</p>
<p class="align-right"><em>JM/jel</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Bezirk Eberswalde</category>
			<category>Gemeinde Zepernick</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 18:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Website &quot;Bezirkstag Süd&quot; gestartet</title>
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			<description>Am 13. November 2012 trafen sich auf Einladung des Bezirksvorstehers Dieter Wendt Mitglieder aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 13. November 2012 trafen sich auf Einladung des Bezirksvorstehers Dieter Wendt Mitglieder aus den Gemeinden des Kirchenbezirkes zu einer Auftaktveranstaltung. Thema war der Bezirkstag. Für die Organisation wurden acht Schwerpunkte festgelegt und entsprechende Teams gebildet. Die inzwischen online gestellte <a href="http://www.bezirkstag-sued.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><span>Website</span></a> stellt die einzelnen Teams vor und informiert „Neugierige“ über den aktuell Stand der Arbeiten.</p>]]></content:encoded>
			<category>150 Jahre</category>
			<category>Bezirk Berlin-Süd</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 17:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konfirmanden im Berliner Schulchor – mehr als eine Tradition</title>
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			<description>Für Montag, 15. April 2013, stand ein besonderer Termin im Kalender des Berliner Schulchores....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Für Montag, 15. April 2013, stand ein besonderer Termin im Kalender des Berliner Schulchores. Bezirksapostel Wolfgang Nadolny hatte die Konfirmanden des Jahrgangs nach Berlin-Treptow eingeladen. Unter der Überschrift „Fülle uns frühe mit deiner Gnade“ musizierten neben dem Schulchor auch der Dirigenten- und Frauenchor der Gebietskirche und der Jugendchor des Kirchenbezirks Berlin-Süd. Orgel und Posaune rundeten das musikalische Erlebnis ab.</strong></p>
<p class="bodytext">Montagabend, kurz nach sieben. Vor der altehrwürdigen Kirche am Schmollerplatz im Berliner Stadtteil Treptow stehen Menschen in kleinen Gruppen. Es ist der erste warme Tag seit Wochen, sie genießen in luftiger Kleidung die warme Sonne. Gefragt, was der Berliner Schulchor für sie ausmache, bekäme man wohl sehr unterschiedliche Antworten. Aber eine, das kann man in den Gesprächen hören und bei den Umarmungen sehen, wäre ganz sicher dabei: Schulchor steht für Wiedersehen, für Freude an der gemeinsamen Musik. Man sieht sich – man kennt sich. Ob jung oder alt, ob ehemals oder aktiv im Chor, aus Berlin oder einer der entlegeneren Gegenden in Brandenburg: Schulchor steht für Kommunikation oder wie es Konfirmanden formulieren: „Freunde treffen“. Sie sind die Hauptzielgruppe heute Abend. Bezirksapostel Wolfgang Nadolny hat die Konfirmanden ins Schulchorkonzert eingeladen, er will ihnen die musikalische Vielfalt in der Gebietskirche zeigen und sie animieren mitzumachen. In der Kirche sieht man auf den Emporen ein sehr gemischtes Publikum. Neben älteren sehr viele junge Gesichter, sie schauen fröhlich und erwartungsvoll. Hier und da wird ein Handy gezückt und noch schnell ein Foto gemacht oder nach unten in den Chor gewunken. So sitzt man in ausgelassener Stimmung mit der Familie zusammen oder bei den Freundinnen aus Orchester und Gemeinde.</p>
<p class="bodytext"><strong>Die Gnade Gottes am Beginn des Lebens auf sich ziehen</strong></p>
<p class="bodytext">„Seliges Wissen, Jesus ist mein“, intoniert die Orgel zu Beginn. Bezirksapostel Nadolny tritt an den Altar und schaut sich ausgiebig auf den Emporen um. Es scheint, als würde er die Atmosphäre aufsaugen wollen, während die etwa 480 Versammelten gemeinsam singen „Lasst mich’s erzählen, Jesus zur Ehr. Wo ist ein Heiland, größer als er?“ Er begrüßt die Konfirmanden mit den Worten: „Schön, dass ihr da seid. Diese Einladung soll ein Zeichen sein, dass ihr uns wichtig und wertvoll seid.“ Der Abend stehe unter Psalm 90,14: „Fülle uns frühe mit deiner Gnade“. Er werde Mose zugeschrieben, der sich hier Gedanken über das menschliche Leben und seine Vergänglichkeit mache. Solange man jung sei, denke man nicht oft über das eigene Ende nach, das sei vermeintlich so fern. Jesus Christus sei für alle Menschen gestorben, „eine unvorstellbare Dimension der Liebe und Gnade Gottes“. Und so sei das Leben Gnadenfrist und es sei weise, sich der Bitte des Psalmisten anzuschließen, die Gnade Gottes schon am Beginn des Lebens zu erflehen.</p>
<p class="bodytext">Den musikalischen Auftakt gestaltet der Berliner Schulchor gemeinsam mit der Orgel: „Das höchste Glück ist wahrlich mein“. Die Sängerinnen und Sänger besingen das Glück, ein Gotteskind zu sein. Der Frauenchor verweist in seinem Beitrag „In dir ist Freude“ auf Jesus Christus. Freude trotz Leid sei nur durch ihn möglich. Den sogenannten Gastchor bildet der Jugendchor des Kirchenbezirks Berlin-Süd. Er beschreibt die Wirkung der kleinen Dinge („Ins Wasser fällt ein Stein“). Wie dieser Stein ganz leise ins Wasser falle und doch große Kreise ziehe, sei auch die Liebe Gottes, sie wirke fort. Die Jugendlichen rufen die Anwesenden auf „Nimm Gottes Liebe an, du brauchst dich nicht allein zu müh’n – Gott führt dir die Hand“. Danach wird es in der Kirche ganz still. Eben hat sich ein junger Mann auf die erste Altarstufe gestellt. Gemeinsam mit Klavier rezitiert er „Herr sei gnädig, sei mir gnädig“. Andächtig lauschen die Zuhörer den Klängen. Zwischen bewundernden Blicken sieht man hier und da ein Taschentuch, mit dem verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel gewischt wird. Das Lied berührt, das Erflehen der Gnade beeindruckt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nicht verstecken!</strong></p>
<p class="bodytext">Bezirksevangelist Thomas Przybylka wird an den Altar gerufen. Das Programm ist wie üblich mit Pausen für kurze Wortbeiträge versehen. „Manchmal kann man hören, wo jemand ist – aber man sieht ihn nicht“, erinnert er sich an den Pausenhof in seiner Schulzeit. Wenn man jemanden sehe sei es wichtig, dass das Handeln auch mit dem Gehörten übereinstimme. Das Konfirmationsgelübde sei ein Versprechen, dass gehört würde. Danach müsse man beweisen, dass es auch dem eigenen Handeln entspräche. „Versteck dich nicht“, ruft er den jungen Christen zu.</p>
<p class="bodytext">Der Schulchor unterstreicht dies mit dem Lied „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir […] ich bin dein Gott“. Die von 250 Sängerinnen und Sängern gesungene Zusage Gottes füllt den hohen, mit einer halbrunden Decke versehenen Kirchenraum. Danach ist der Dirigentenchor an der Reihe. Zunächst allein singend („Gott ist mein Lied“ und „Lasst uns fröhlich Lieder singen“) bitten die Sänger danach gemeinsam mit dem Frauenchor „Herr, wir bitten: Komm und segne uns“. Sie bitten um den Segen Jesu Christi, weil sie die Aufgabe erkennen „deinen Frieden zu verkünden“ und „deine Liebe zu bezeugen“. Mit Schwung trägt dem folgend der Jugendchor die Überzeugung vor: „Wir sind Gottes Volk, das Licht der Welt“.</p>
<p class="bodytext">Er habe sich umgeschaut, wer von den Jüngeren noch in Frage käme, einige Gedanken an die Konfirmanden zu richten, so der Bezirksapostel. Gemeindeevangelist Jens Lange, Jugendleiter der Gemeinde Prenzlauer Berg, fordert die Jugendlichen auf „Such dir jemanden, der dich berät, der für dich da ist.“ Es sei wichtig, einen wahren Freund zu haben, der bei Fragen und Nöten zu einem stünde, der ehrlich „fragt ‚Wie geht es dir?’“</p>
<p class="bodytext"><strong>Gott ist überall, er ist mit dir.</strong></p>
<p class="bodytext">„Weise mir, Herr, deinen Weg, […] dass ich wandle in deiner Wahrheit“ leitet der Schulchor den letzten Teil des Programms ein. Nach dem Jugendchor, der zwei englischsprachige Lieder („Firm Foundation“ und „Lord, reign in me“) vorträgt, intonieren Posaune und Orgel den Titel „Herr, Herr, wir danken dir“. Der Berliner Schulchor schließt mit „Der Herr ist mein Hirt“. Noch einmal besingen sie die Liebe und Gnade Gottes, die führende Hand Jesu.</p>
<p class="bodytext">„Ganz schön rhythmisch der Süden Berlins“, schmunzelt Bezirksapostel Nadolny im Anschluss an diesen Programmblock und bittet den Leiter des Kirchenbezirks, Ältesten Dieter Wendt, um ein paar Worte. Dieser macht deutlich, dass Gott überall sei. „Er ist über, hinter, vor und neben dir“. Wenn man seinen Glauben erlebe, die Gebete erhört würden, wachse dieses Wissen zu einer eigenen Überzeugung.</p>
<p class="bodytext">Während des gemeinsamen Liedes „Nimm Jesus in dein Lebensschiff“ bittet der Bezirksapostel die Konfirmanden des Jahres 2013 an den Altar. Er begrüßt sie einzeln im Mittelgang des Kirchenschiffs. „Wir freuen uns sehr, dass es euch gibt“, spricht er sie noch einmal an. „Nehmt Jesus in euer Lebensschiff“, sei der Wunsch und die Aufforderung an sie. Nach dem gemeinsamen Gebet hebt er beim „Amen“ plötzlich die Hände. Er hält sie nicht wie sonst am Ende von Gottesdiensten üblich in Richtung Gemeinde, sondern über die 55 jungen Christen am Altar und spendet den Schlusssegen.</p>
<p class="bodytext">Es ist 20 Minuten vor zehn, die Kirche ist schon lange leer, am Schmollerplatz 3 geht das Licht aus. Vor dem Gebäude stehen Menschen in kleinen Gruppen. Sie genießen den lauen Abend, sprechen über das Erleben und scheinen sich irgendwie einig: „Berliner Schulchor“ steht für Wiedersehen, für gemeinsam Musik erleben, für Freunde treffen.</p>
<p class="align-right"><em>jel</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Redaktion hat sich umgehört. Sie fragte Konfirmanden des Jahrgangs 2013, Jugendliche und Bezirksapostel Nadolny, was den Berliner Schulchor ausmache. Die Antworten auf diese Fragen finden Sie auf der <a href="http://jugend.nak-bbrb.de/index.php?id=9&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=1196&amp;cHash=57eefef98f" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><span>Jugendseite der Gebietskirche</span></a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Gemeinde Berlin-Treptow</category>
			<category>Gebietskirche</category>
			<category>Musik</category>
			<category>Topnews</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 17:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Fortsetzung des Dialogs - Neuapostolische Kirche erneut zu Gast bei „Religionen in Neukölln“</title>
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			<description>Seit 2011 hat sich die in Berlin-Neukölln beheimatete Initiative „Religionen in Neukölln“ zum Ziel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Seit 2011 hat sich die in Berlin-Neukölln beheimatete Initiative „Religionen in Neukölln“ zum Ziel gemacht, den Dialog über konfessionelle Grenzen hinaus zu fördern und die vielen verschiedenen Kirchengemeinden des Stadtgebietes miteinander zu vernetzen (wir berichteten). Zum 21. März 2013 lud der Migrationsbeauftragte des Stadtbezirkes Neukölln, Arnold Mengelkoch, zur Vorstellung der zweiten, erweiterten Auflage der Broschüre &quot;Religionen in Neukölln&quot; (Download unten) in das Interkulturelle Zentrum Genezareth am Herrfurthplatz ein. Erneut waren auch Vertreter der neuapostolischen Gemeinden Rudow und Britz zu Gast.</strong></p>
<p class="bodytext">Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Gemeinde am Herrfurthplatz, Pfarrerin Elisabeth Kruse, und einer kurzen Information durch den Migrationsbeauftragten erfolgte zuerst eine Darbietung des indischen Tempeltanzes „Die Geburt des Gottes Krishna“. Im folgenden Programmteil wurde deutlich, wie man den Wunsch des Dialogs zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften&nbsp; zur Praxis werden lassen kann: Im Gespräch der im Doppelkreis aufgestellten Religionsvertreter beantworteten die sich gegenüberstehenden Personen jeweils vorgegebene Fragen in Bezug auf die eigene Religion. Nach einer Minute wurde der Personenkreis verändert. Daraus entstand ein reger Gedankenaustausch der jeweiligen Vertreter der Religionsgemeinschaften. </p>
<p class="bodytext">Als zweiten Punkt des Kennenlernens galt es, gemeinsam Stichpunkte zu erarbeiten, mit denen man das weitere Kennenlernen vorantreiben kann. Hieraus ergab sich eine eindeutige Tendenz aller Beteiligten, mehr über andere Glaubensgemeinschaften erfahren zu wollen und verstärkt das Miteinander und die Gemeinsamkeiten zu suchen. Mit einem zweiten kulturellen Teil des Abends, dem Vortrag dreier Orgelstücke von Johann-Sebastian Bach endete dann der informative und unterhaltsame Abend.</p>
<p class="align-right"><em>AS/km</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Bezirk Berlin-Süd</category>
			<category>Gemeinde Berlin-Britz</category>
			<category>Gemeinde Berlin-Rudow</category>
			<category>kurznotiert</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 16:10:00 +0100</pubDate>
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