Suppenküchenbetreiber trafen sich

18.07.2012

Die Initiatorin der Suppenküche Trappenkamp, Ulla Hintz (1.v.l.), neben ihr die Gründerin der Cottbuser Suppenküche, Karin Unger (2.v.l). Ebenfalls zu Besuch: Die NAK-Karitativ-VorständeWerner Kiefer (2.v.r) und Jörg Leske (3.v.r.)

Die Suppenküche in Cottbus besteht seit dreieinhalb Jahren

Seit 2009 wurden annähernd 9400 Mahlzeiten zubereitet und ausgeteilt

Buchstäblich über den Tellerrand geschaut haben Mitglieder der Gemeinden Trappenkamp (Schleswig-Holstein) und Cottbus. Beide Gemeinden betreiben seit einigen Jahren Suppenküchen für Bedürftige. Am Wochenende 6. bis 8. Juli 2012 besuchten die Betreiberinnen der Trappenkamper Suppenküche ihre "Kolleginnen" in Süd-Ostbrandenburg zu einem Erfahrungsaustausch.

Neben den engagierten Mitgliedern der beiden Gemeinden reisten auch zwei Vorstände des kircheneigenen Hilfswerks NAK-Karitativ an: Bezirksevangelist Jörg Leske und Hirte Werner Kiefer drückten ihre Hochachtung vor den Helfern aus, zu denen auch die großzügigen Spender von Lebensmittel gehören. NAK-Karitativ steuerte für die Suppenküche die notwendige Küchenausstattung bei.

Damit sich alle Besucher direkt ein Bild vom Ablauf der sonst in der Woche stattfindenden Speisung machen konnten, wurde diese diesmal auf Samstag gelegt. Für einige Stammgäste der Suppenküche war es auch diesmal am Ende Ehrensache mit anzupacken und den Essensraum in seinen Urzustand zu versetzen – denn dort, im Erdgeschoss des mehrgeschossigen Kirchengebäudes, befindet sich sonst die Garderobe für die Gottesdienstbesucher.

Die Suppenküche in der Zentralgemeinde des Kirchenbezirks Cottbus besteht mittlerweile seit dreieinhalb Jahren. Sie war von Karin Unger initiiert worden, nachdem sie von der Suppenküche der Gemeinde Trappenkamp erfahren hatte. Das erste mal öffneten sich in Cottbus am 16. Juni 2009 die Kirchentüren zur Bedüftigenspeisung. Seither wurden annähernd 9400 Mahlzeiten ausgeteilt.

TH/thg

Kategorie: Bezirk Cottbus, Gemeinde Cottbus, Gemeinde, Karitativ