Eberswalde und Nord: Gemeinsame Kinderfreizeit am Werbellinsee
Die erste gemeinsame Kinderfreizeit der Bezirke Eberswalde und Nord – vom 8. Juni bis 10. Juni 2012 – stand unter dem Motto: „Lasst uns Brücken bauen!“. Bereits am Freitagnachmittag trafen 138 erwartungsfrohe Kinder mit 57 Betreuern am Werbellinsee in der Europäischen Jugend-Begegnungsstätte ein.
Eine aufregende Nachtwanderung bereits am ersten Abend in die unmittelbare Umgebung und das lange herbeigesehnte Fußballturnier mit zwei ersten Siegern, der brillanten Mannschaft aus Schildow und einem Team, dessen Spielerinnen nicht nur durch ihren außergewöhnlichen Kampfgeist, sondern auch mit ihren blonden Löckchen die Fans begeisterten, waren nur ein Teil der zahlreichen begeisternden Aktivitäten. Auch der Samstagnachmittag hielt zahlreiche Angebote für jedes Kind bereit: Geschicklichkeitsspiele, eine Segelbootwerft, Bastelangebote, eine Kuschelkissennähwerkstatt sowie reichlich Eis und frische Waffeln für alle.
Höhepunkt der Kinderfreizeit war der Sonntagsgottesdienst mit Apostel Hans-Jürgen Berndt, der die Kinder bereits am Samstag auf ihrem Fest besuchte – und zur Begeisterung der Kinder in einem Polizeistreifenwagen mit eingeschaltetem Martinshorn gebracht wurde.
Dem Gottesdienst legte der Apostel das Bibelwort Psalm 1,1-3 zugrunde: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf dem Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“
Der Apostel benannte in seiner Predigt zunächst die Wichtigkeit von zwischenmenschlichen Brücken, machte Mut zum Brücken bauen und erarbeitete dann mit den Kindern die Kerngedanken des Bibelwortes: Mit Gottes Rat und durch das Meiden von Sünde und gottlosem Gedankengut werde es „Wohl gehen“.
Die Kinder umrahmten den Gottesdienst freudig mit Chorgesang und beantworteten die im Laufe des Mitmach-Gottesdienstes gestellten Fragen des Apostels.
Das Wochenende wurde mit einer von den Kindern gestalteten Aufführung abgerundet: Der barmherzige Samariter aus historischer und gegenwärtiger Sicht. Die Frage, wer denn der Nächste sei, sollte beantwortet werden. Dazu wandelten sich Kostüme, Requisiten und Instrumente, aber vor allem Können und Freude am Singen zu Garanten des Erfolges. Mit Hingabe hatten sich beide Rollenspielgruppen ihrem Thema genähert und das Wesentliche in Worten und Liedern vorgetragen – und ihre Gäste, meistenteils ihre Eltern, begeistert.







